Hilfsmittel zur Paläografie #1: Die Kurrentschreibmaschine

Das Projekt „Archivführer zur Deutschen Kolonialgeschichte“ bietet unter anderem auch eine „digitale Schreibmaschine“ für verschiedene alte Schriften an. Ziel des Tools ist es nicht, beliebige Texte zu übersetzen, sondern anhand der ausgewählten Buchstaben nach entsprechenden Wörtern im Bestand des Kolonialkorpus zu suchen. Tatsächlich handelt es sich also weniger um eine Schreibmaschine als um ein Tool zur visuellen Identifikation.

Folglich gibt es kein „richtiges“ Einbgabefeld, sondern Benutzer:innen müssen die Buchstaben, die sie „übersetzen“ wollen, anklicken. Das System kennt die Schreibschrift des 18. Jh., die Berthold Mainzer Fraktur, die Deutsche Kurrent, die Greifswalder, Ottilie und Wiegel Kurrent.

Auch eine Übersicht mit einigen Tipps und einer Alphabettabelle gibt es im Projekt.

Leider (scheinbar?) nicht Open Source.

(via Schmalenstroer und Ostalbum, ja, das ist nicht neu…)

fabian

FaMI der Fachrichtung Archiv im Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Aurich. Vor allem Sammlungsbestände und Bibliothek. Computerjunkie und semiprofessioneller Kampfradler.

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